Symposium Telemedizin - Digitalisierung in Medizin und Pflege
05.03.2018 – Hospitalhof Stuttgart


Programm

9:00 - 9:30 Uhr

Anmeldung und Ankommen

Eröffnung des Symposiums

9:30 - 9:40 Uhr

Begrüßung
Moderatorin Britta March

1. Block: Fernbehandlung - Online Videosprechstunde

9:40 - 9:55 Uhr

Rahmenbedingungen und Anforderungen für Ärzte und Anbieter
Dr. med. Franz-Joseph Bartmann
Vorsitz Ausschuss Telematik der Bundesärztekammer

9:55 - 10:10 Uhr

DocDirekt - Ihr Draht zum Arzt
Dr. Johannes Fechner
Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

10:10 - 10:25 Uhr

Online-Videokonferenzlösungen für TeleHealth: Was kann aktuelle Technologie bieten?
Andreas Zenger, Jürgen Stierhof
Connect4Video GmbH

10:25 - 10:45 Uhr

Podiumsdiskussion

10:45 - 11:00 Uhr

Kaffeepause

11:00 - 11:20 Uhr

Podiumsgespräch

  • Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer, MdL
  • Minister für Soziales und Integration Manne Lucha, MdL

2. Block: Elektronische Patientenakte

11:20 - 11:35 Uhr

Elektronische Patientenakte (ePA) & elektronisches Patientenfach (ePF) nach §291a SGB V - aktueller Konzeptstand
Mark Langguth
gematik – Fachgesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbh

11:35 - 11:50 Uhr

Elektronische Patientenakte in Baden-Württemberg: Was geht, was geht nicht aus Sicht des Datenschutzes.
Zukunftsmusik neues EU-Datenschutzgesetz Ausblick / Neues Landesdatenschutzgesetz ?!
Dr. Stefan Brink
Landesbeauftragter für den Datenschutz Baden-Württemberg

11:50 - 12:05 Uhr

Persönliche, einrichtungsübergreifende Gesundheits- und Patientenakte (PEPA) – IHE-basierte Systemarchitektur, Umsetzungserfahrungen und Entwicklungsperspektiven
Dr. Oliver Heinze
Universitätsklinikum Heidelberg

12:05 - 12:20 Uhr

Kommunikation zwischen verschiedenen regionalen Patientenakten mittels IHE Cross Community Access:
Erfahrungen und Konzepte
Dr. Samrend Saboor
Siemens Healthcare

12:20 - 12:35 Uhr

Kriterien für qualitätsgesicherte Telemedizin-Projekte: Das QM-Handbuch für Projektplaner und Anwender
Prof. Dr. Joachim Szecsenyi
Universität Heidelberg

12:35 - 13:30 Uhr

Mittagspause

 

3. Block: Foren am Nachmittag

13:30 - 15:00 Uhr

Förderprogramm Digitalisierung in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg (Ministerium Soziales und Integration). Projektvorstellung und Diskussion

  • Themenfeld I - Verbesserung mittels digitaler Anwendungen in der ambulanten und stationären Versorgung
  • Moderatoren: Dr. Johannes Fechner / Steffen Witte, KV Baden-Württemberg

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Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung mittels telemedizinischer und Internet basierter Lösungen am Beispiel von

  • TelePracMan – ein hausarztbasiertes Case-Management unter Einsatz einer App zur Übertragung von Symptomtagebüchern, Messprotokollen etc. (Universität Heidelberg)

  • Internet basierte kognitive Verhaltenstherapie (iCBT) für Kinder und Jugendliche mit Zwangsstörung als Prototyp eines Behandlungsmoduls für weitere Krankheitsbilder (Universität Tübingen)

  • Beckenboden-Trainings-App – eine neue digitale und personalisierte Methode zur Behandlung von Inkontinenz (Medical Innovation Incubator GmbH)

  • digitalisierte Bildverarbeitung bei akutem Schlaganfall mit voll automatisierter Auswertesoftware in einem überregionalen teleradiologisch vernetzten Klinikverbund (Universität Freiburg)

  • DocDirekt – telemedizinische Erstbehandlung durch niedergelassene Ärzte zur Sicherstellung der Versorgung und Entlastung der Kliniknotaufnahmen (Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg)

 

  • Themenfeld II - Verbesserung mittels digitaler Anwendungen in der sektorenübergreifenden Versorgung
  • Moderation: Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg
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In diesem Forum wird anhand der geförderten Projekte beispielhaft die zukunftsorientierte Ausrichtung einer modernen gesundheitlichen Versorgung durch die Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit thematisiert.

Hierbei wird ein besonderer Schwerpunkt auf den Einsatz digitaler Anwendungen gelegt, die sowohl intersektoral (z.B. stationär, ambulant) als auch intrasektoral (Haus/Fachärzte) einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung leisten können.

 

  • Themenfeld III - Verbesserung mittels digitaler Anwendungen im Pflegebereich
  • Moderation: Prof. Dr. Daniel Buhr, Universität Tübingen, Steinbeis Transferzentrum Soziale und Technische Innovation
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Digitale Technologien bestimmen heute unseren Alltag und immer mehr auch die Gesundheitswirtschaft und das Gesundheitswesen. In der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg erfährt daher auch die Pflege besondere Aufmerksamkeit. In der Pflege steht ein gesundes, würdevolles Leben im Alter im Mittelpunkt, möglichst in der eigenen Häuslichkeit.

Aber Pflegekräfte und Angehörige kommen schon heute an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Digitale Technologien sollen zukünftig zu deren Entlastung beitragen und pflegerische Prozesse unterstützen. Es ist die spannende Suche nach der Balance zwischen menschlicher Zuwendung und sinnvollem Einsatz moderner Technik. Wie weit wir dabei bereits gekommen sind, wird anhand von drei Projekten im Forum demonstriert.

 

  • Themenfeld IV - Personalisierte Medizin
  • Moderation: Prof. Nisar Malek, Universität Tübingen
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Die personalisierte Medizin, ist ein stark datengetriebenes Innovationsfeld der medizinischen Versorgung und hängt damit besonders stark von der Weiterentwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen ab. Zunächst ist eine verbesserte Standardisierung, Harmonisierung und Vernetzung der Versorgungs- und Forschungsdaten in diesem Bereich notwendig, um aus diesen evidenzbasierte Therapieempfehlungen ableiten zu können und Risikoprofile für bestimmte Patientengruppen zu erkennen.

Der Ausbau der Datengrundlage z. B. durch die Sammlung von Gesundheitsdaten aus „wearables“ und mobilen Applikationen zeigt dabei neue Möglichkeiten für eine personalisierte / stratifizierte Medizin insbesondere im Bereich der Prävention und der Nachsorge auf. Um diese neuen Versorgungsansätze landesweit verfügbar zu machen, werden in drei zentralen Projekten essenzielle Infrastrukturen geschaffen, um vorhandene Informationen zu bündeln und zu standardisieren („PM-Portal“), um diese zu teilen („bw-HealthCloud“) und weiter auszubauen („bwHealthApp“).


15:00 - 15:15 Uhr

Kaffeepause

15:15 - 15:55 Uhr

Präsentation „Forenergebnisse“

15:55 - 16:10 Uhr

Publikumsfragen

16:10 - 16:30 Uhr

Perspektiven einer Ethik für telemedizinische Anwendungen

Prof. Joachim Boldt
Institut für Ethik, Universität Freiburg

16:30 Uhr

Ende der Veranstaltung